FAQ: DOOH & Self-Service-Programmatic

Die 12 wichtigsten Fragen zu digitaler Außenwerbung, Programmatic ohne DSP, Kosten, Reichweite und DSGVO — kurze, direkte Antworten für Wien und Österreich.

Was ist DOOH?

DOOH (Digital-out-of-Home) ist digitale Außenwerbung: digitale Werbeflächen wie Screens und LED-Flächen im öffentlichen Raum, die digital gebucht und gesteuert werden — statt klassischer Plakatwerbung mit Druck und Klebung. Kampagnen starten ohne Vorlauf, die Frequenz ist nach Tageszeit steuerbar, und Motive lassen sich jederzeit online aktualisieren.

Was ist Programmatic ohne DSP?

Programmatic Advertising automatisiert Buchung und Aussteuerung von Werbeflächen. „Ohne DSP“ heißt: ohne zwischengeschaltete Trading-Plattform, die Prozesse und Preise verbirgt. Stattdessen buchen Sie direkt in der Self-Service-Plattform — mit sichtbaren CPMs, ausgewiesenen Gebühren und eigener Frequenzsteuerung. Volle Transparenz ersetzt die Black Box.

Was ist der Unterschied zwischen DSP und Self-Service-Plattform?

Ein DSP ist eine komplexe Handelsplattform für Profi-Trader: Gebots-Auktionen, Mindestbudgets und Tech-Gebühren überlagern den eigentlichen Medienpreis. Eine Self-Service-Plattform gibt dem Werbetreibenden direkte Kontrolle — eigene Standorte, eigenes Timing, sichtbare Preise — und funktioniert ohne Trading-Know-how.

Was kostet Self-Service-Programmatic?

Das Preismodell ist eine transparente CPM je Screen und Standort: Sie sehen den Preis für tausend Kontakte, bevor Sie buchen. Dazu kommt eine ausgewiesene Plattform-Gebühr — kein Mindestumsatz, keine Vertragsbindung, keine Agentur-Margen. Pakete ab dem Basic-Plan sind bereits für kleinere Budgets buchbar.

Wie schnell ist eine Kampagne live?

Im Self-Service in drei Schritten: Motiv hochladen, Standorte und Zeitfenster auswählen, Buchung bestätigen. Typischerweise ist die Kampagne danach innerhalb weniger Werktage live — ohne Agentur-Schaltung, ohne Druckvorlauf und ohne Vertragsverhandlungen. Änderungen an Motiv oder Timing sind während der Laufzeit jederzeit möglich.

Wie starte ich eine Kampagne ohne Agentur?

In drei Schritten: Standorte und Screens wählen, Motiv hochladen und Zeitfenster festlegen, Budget buchen und Start bestätigen. Danach läuft die Kampagne automatisch — das Reporting im Dashboard ebenso. Verlängerungen und Änderungen erfolgen per Klick, ganz ohne Agentur-Schaltung, Vertragsverhandlungen oder Mindestlaufzeiten.

Was passiert, wenn das Budget aufgebraucht ist?

Die Kampagne endet automatisch — kein Nachschuss, keine Vertragsstrafe, keine Nachbuchungspflicht. Das Restbudget bleibt im Dashboard sichtbar, und eine Verlängerung ist per Klick möglich, solange die gewünschten Zeitfenster frei sind. Abgerechnet wird nur, was tatsächlich ausgespielt wurde — dokumentiert über Play-Logs.

Wie misst man echte Reichweite?

Echte Reichweite berechnet sich aus ausgespielten Screens multipliziert mit Kontaktschätzungen je Standort und Tageszeit — auf Basis von Footfall- und Mobilitätsdaten, gemeldet pro Screen und Slot. Entscheidende Kriterien: Play-Logs, Standortdaten, Zeitfenster und Report-Zugang in Echtzeit. Pauschale „mögliche Passanten“ ohne Slot-Nachweis sind keine Reichweite.

Wie sehe ich, ob meine Werbung wirklich ausgespielt wurde?

Über Play-Logs: je Screen und Slot ist dokumentiert, welche Kampagne wann und wie oft ausgespielt wurde. Ergänzend zeigt ein Report-Dashboard den Kampagnenverlauf in Echtzeit. Wer vom Anbieter keine Play-Logs bekommt, hat keine Nachweisbarkeit — das ist das wichtigste Transparenzkriterium bei digitaler Außenwerbung.

Welche Daten braucht Programmatic-Targeting — und wie ist das mit der DSGVO?

Gesteuert wird über Standort, Tageszeit und Kontext des Screens — nicht über personenbezogene Profile. Es werden keine einzelnen Personen getrackt, keine Third-Party-Cookies gesetzt und keine Verhaltensprofile gebaut. Buchung und Aussteuerung sind deshalb DSGVO-konform: Targeting findet auf der Werbefläche statt, nicht auf der Person.

Für welche Unternehmen lohnt sich digitale Außenwerbung in Wien?

Für alle mit Wiener Zielgruppe: lokale Betriebe wie Gastronomie und Retail, Dienstleister, österreichische Marken mit Wien-Kampagnen, Agenturen für Kunden mit Wien-Fokus sowie Neugründungen, die im Stadtteil sichtbar werden wollen. Entscheidend ist die Standortnähe der Screens zur Zielgruppe — Werbung wirkt am stärksten dort, wo die Entscheidung fällt.

Warum DOOH statt Social Ads allein?

Social Ads erreichen Personen in ihren Filterblasen — DOOH erreicht sie physisch im Stadtteil, auf dem Weg zur Arbeit oder beim Einkaufen. Kombiniert heben sich Reichweite und lokale Trust-Effekte gegenseitig. Für lokale Angebote ist physische Nähe der stärkste Treiber, weil die Werbung dort erscheint, wo die Entscheidung fällt.

Vertiefung im Blog: Programmatic buchen ohne DSP · DOOH Werbung Wien · Preise & Transparenz · Branchen-Monitor Wien

Selbst eine Kampagne starten?

Motiv hochladen, Standorte wählen, buchen — ohne Agentur und ohne DSP-Black-Box.

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